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Übersicht Erdwärmeanlagen (Systeme und Unterschiede)

Erdwärmesondenanlagen

Mittels der im Erdreich eingebrachten ca. 75-100m tiefen Erdwärmesonden kann die Wärmepumpe ein Trägermittel (Soleflüssigkeit) durch das Erdreich fördern. Dabei nimmt die Flüssigkeit die Temperatur des Erdreichs auf und die Wärme wird zur Wärmepumpe transportiert. In der Wärmepumpe wird mittels eines Wärmetauschers der Soleflüssigkeit die Wärme entzogen. Das  so gewonnene Temperaturniveau des in der Wärmepumpe befindlichen Kältemittels wird mithilfe eines Verdichters zusammengepresst. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften dieses Kältemittels entsteht bei diesem Prozess Wärme (35 bis ca. 65°C). Die Wärmepumpe gibt nun mithilfe des Wärmetauschers die Temperatur des Kältemittels (35 bis ca. 65°C) an den Heizungskreislauf ab. Dieser Prozess kann im Sommer auch zum Kühlen verwendet werden. Hierbei wird über die Heizung dem Gebäude Wärme entzogen und an das Erdreich abgegeben.

CO2 Erdsondenanlage

CO2 Erdsonden werden in Tiefenbohrungen von ca. 75 bis 100m eingebracht. In dem geschlossenen Kreislauf zirkuliert in Kupferrohren das CO2 unter einem Druck von ca. 45 bar. In der Tiefe wird Temperatur aufgenommen, das CO2 verdampft und steigt nach oben, wo es im Sondenkopf Wärme an einen Kältemittelverdampfer abgibt. Dabei kondensiert das CO2 wieder. Das flüssige CO2 läuft in den Rohren wieder nach unten, das Kältemittel verdampft wieder. Der Prozess beginnt von Neuem. Das im Kältemittelverdampfer arbeitende Kältemittel gibt die Wärme an die Wärmepumpe ab. Diese wiederrum gibt die erhöhte Temperatur an den Heizkreislauf der Heizung ab

Vorteile einer CO2 Erdsondenanlage

Diese hat einen geringen Platzbedarf (Einbringen von Schrägbohrungen möglich), daher ist sie bestens für kleine Grundstücke geeignet.
Die Installation in Wasserschutzgebieten ist unproblematisch und es entstehen nur geringere Betriebskosten, da das CO2 selbst zirkuliert.
Der geschlossene Kreislauf hat eine hohe Betriebssicherheit und ist wartungsfrei. Aufgrund der hohen Wärmeaufnahme des CO2 ist sie besonders gut für Altbausanierungen geeignet.

Wasser/Wasseranlage

Grundwasser mit seiner ganzjährigen Temperatur von ca. 8-12°C eignet sich als Wärmequelle sehr gut zum Betrieb einer Wärmepumpe. Aus einem Förderbrunnen wird mittels einer Pumpe Grundwasser zum Verdampfer in die Wärmepumpe gefördert. Hier erfolgt die Temperaturerhöhung für den Heizwasserkreislauf. Das dann kältere Wasser wird dem Schluckbrunnen zugeführt. Aufgrund von thermischen Kurzschlüssen muss der Abstand beider Brunnen mindestens 10 m betragen. Die Ergiebigkeit des Förderbrunnens und der Wasserqualität sind in jedem Fall vorher zu ermitteln. 

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